Der Staat als Klotz am Bein der Bürgergesellschaft
Zum Versuch einer Instrumentalisierung
Viel ist in den letzten Jahren von der Partnerschaft zwischen Staat, Wirtschaft und Bürgergesellschaft die Rede gewesen. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) hat hierfür gerne den Begriff der Trisektoralität verwendet und auf die Einzigartigkeit seines Konzeptes verwiesen: Ein bundesweites Netzwerk, in dem sich gemeinnützige Organisationen, staatliche Verwaltungen und engagierte Unternehmen zusammenschließen, um gemeinsam Gutes zu tun. Nicht alle haben an den Erfolg eines solchen Konzeptes geglaubt. Kritiker sahen in der Trisektoralität vor allem eine Indienstnahme privaten Engagements in Zeiten knapper öffentlicher Kassen: Die Bürgergesellschaft organisiert sich, der Staat lenkt sie und die Wirtschaft zahlt.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2366-2913.2011.02.13 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2366-2913 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2011 |
| Veröffentlicht: | 2011-04-01 |