Fall der Mauer war nicht das „Ende der Geschichte“
Stiftungen zwischen Kulturerhalt und Stärkung der Demokratie
September 2020: Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny erwacht nach einem Giftanschlag in der Berliner Charité aus dem künstlichen Koma. Es wird vermutet, dass die russische Regierung für das Attentat verantwortlich ist. Diese leugnet jedoch, wie schon im Fall Skripal, jegliche Verantwortung und Beteiligung ab. Deutschland und Frankreich drohen mit Sanktionen, die USA fordern eine gründliche Untersuchung der Ereignisse. Als politisch interessierter Bürger wähnt man sich nicht in der Gegenwart, sondern zurückversetzt in den Kalten Krieg, der vor 30 Jahren mit dem Fall der Mauer und der Auflösung des Warschauer Pakts zu Ende ging.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2366-2913.2020.05.11 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2366-2913 |
| Ausgabe / Jahr: | 5 / 2020 |
| Veröffentlicht: | 2020-11-05 |