Bei Familienunternehmen stellt sich häufig das Problem, dass die unmittelbar folgende, nachfolgeberechtigte Generation nicht willens oder nicht fähig ist, die Leitung des Familienunternehmens zu übernehmen, sich aber bei den heranwachsenden Enkeln möglicherweise unternehmerisches Potenzial ergibt. Damit stellt sich die Frage, wie das Unternehmen über einen gewissen Zeitraum unter einer Fremd-Geschäftsführung für die Enkel-Generation erhalten werden kann, ohne dass der Unternehmer sein Lebenswerk an Wettbewerber verkaufen oder sich dem Kapitalmarkt öffnen muss. Unabhängig von dem Erhalt des Unternehmens für die Enkel-Generation muss gesichert sein, dass die Erben, die das Unternehmen möglicherweise einmal weiterführen wollen, nicht - wie dies in Deutschland häufig beim Mittelstand der Fall ist - wesentliche Teile des Unternehmens verkaufen müssen, um die Steuerlasten und Ausgleichszahlungen an Miterben finanzieren zu können.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2366-2913.2007.04.13 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2366-2913 |
| Ausgabe / Jahr: | 4 / 2007 |
| Veröffentlicht: | 2007-08-01 |
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