Manila, die Hauptstadt der Philippinen, ist mit über 13.000 Einwohnern pro Quadratmeter eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt. Hier wie in anderen Ballungsräumen Südostasiens wächst der Zustrom der Menschen vom Land auf der Suche nach einem besseren Leben. Meist aber finden sie weder Arbeit noch Unterkunft. Eine staatlich verbürgte soziale Absicherung gibt es nicht. Die Versorgung liegt beim Einzelnen und seinen Verwandten. Und so leben ganze Familien mit kleinen Kindern am Rand vielbefahrener Straßen oder in den unhygienischen Bedingungen von Slums, umgeben von Müll und Ungeziefer, und suchen nach Wegen, um sich durch das harte Leben zu schlagen. Sie sind als Tagelöhner tätig oder betteln. Und seit Generationen sind Friedhöfe ein Zufluchtsort für die Ärmsten der Armen. Andere sammeln wiederverwertbaren Abfall auf Müllhalden. Es ist ein gefährliches Leben. Damit Perspektiven entstehen, ist Unterstützung gefragt.
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2366-2913 |
| Ausgabe / Jahr: | 3 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-06-11 |
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