Wo moralische Ansprüche, verteilte Mandate und hoher Reputationsdruck aufeinandertreffen, stoßen klassische Managementmodelle an ihre Grenzen. Führung schrumpft dann zur Krisenmoderation, der gemeinsame „Klangraum“ der Organisation bricht weg. Der Beitrag analysiert die Konfliktanatomie von Stiftungen, Verbänden und CSR-Partnerschaften und entwickelt eine dreistufige Wirklogik: Handwerk, Haltung im Sinne eines professionellen Mindsets und – für festgefahrene Lagen – der Führungslotse als unabhängige Governance-Ressource mit Senioritätskompetenz. Komplexität erscheint dabei nicht als Störung, sondern als Normalfall, den methodische Strenge und Vertrauen in wirksame Entscheidungen übersetzen können.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2366-2913.2026.05.23 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2366-2913 |
| Ausgabe / Jahr: | 5 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-09-30 |
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