In Deutschland werden in den kommenden Jahren jährlich über 300 Mrd. Euro vererbt. Ein wachsender Teil davon erreicht eine Generation, die früher erbt als ihre Eltern, weniger Zeit mitbringt und trotzdem etwas bewegen will. Wer diese Menschen berät, kennt die Szene am Konferenztisch: Der Mandant hat viele Fragen, von Instrumenten über Steuern bis zur Auswahl von Organisationen. Für die Vermögensanlage gibt es viele Antworten, für die Vermögensweitergabe, das Geben, gibt es das nicht. Das Ergebnis: Ab und zu Einzelspenden, Fragen rund um das Thema Stiftung – aber das große Engagement wartet geduldig auf mehr Zeit. Der Grund liegt in der Infrastruktur. Eine eigene Stiftung ist für die meisten Anliegen überdimensioniert, zu teuer in Gründung und Verwaltung, zu starr in der Zwecksetzung. Eine einfache Direktspende wiederum löst kein strategisches Anliegen. Zwischen beidem klafft eine Lücke. Und in diese Lücke fällt jedes Jahr ein erheblicher Teil des Geldes, das Vermögende geben wollen und nicht geben.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2366-2913.2026.04.13 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2366-2913 |
| Ausgabe / Jahr: | 4 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-07-31 |
Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu. Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

