| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2366-2913 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-03-31 |
+++ Das House of One – Drei Religionen in einem Haus +++ Denkmalschutzgesetze und Denkmaltypen +++ Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) verabschiedet Appell zur Zukunft denkmalgeschützter Kirchen in Deutschland +++ Testamentspenden für Denkmale +++
im Gespräch mit Christoph Mecking, Herausgeber von Stiftung & Sponsoring
Denkmalschutz genießt hohe Zustimmungswerte. Viele Tourismuskampagnen kommen ohne Burgen, Klöster und historische Altstädte nicht aus. Jährlich nutzen Millionen Interessierte beim „Tag des offenen Denkmals“, den die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ausrichtet, die Gelegenheit, einen Blick in sonst verschlossene historische Schätze zu werfen.
Unter dem Pflaster liegt oft nicht der Strand, sondern, gerade in Städten, die Geschichte. Was obertägig vollständig ausgelöscht und vergangen zu sein scheint, hat im Boden oft Spuren hinterlassen. Unsere Städte sind wie ein Geschichtsbuch, häufig erzählen sie über 800 Jahre Stadtgeschichte.
Stiftungen, die den Gedanken der Dauer und Nachhaltigkeit in sich tragen, können sich gut mit denkmalgeschützten Immobilien verbinden, die meist eine traditionsreiche Geschichte besitzen. Am Beispiel des Käthchenhauses in Heilbronn lässt sich eine solche erfolgreiche Verbindung anschaulich nachvollziehen.
Der Dortmunder Norden ist um eine außergewöhnliche Veranstaltungsstätte reicher: Auf dem Gelände des Industriedenkmals Kokerei Hansa hat sich das historische Salzlager aus dem Jahr 1928 zu einer multifunktionalen Event-Location von beeindruckenden Dimensionen gewandelt.
Die Erhaltung, Instandhaltung und Weiterentwicklung der gebauten Umwelt rücken zunehmend ins Zentrum des architektonischen, politischen und gesellschaftlichen Diskurses.
Wenn Stiftungen Nachhaltigkeit anstreben, bietet das Engagement für Denkmäler die Chance, in einem besonders wirkungsstarken und gemeinwohlstiftenden Förderfeld zu arbeiten: Dieses bewahrt nicht nur Gebäude, sondern gesellschaftliche Werte, die über Generationen hinweg positiv wirken.
Wer trägt das Vereinsleben in Deutschland und welche Angebote existieren zur Demokratieförderung? Wie viel Obdachlosigkeit gibt es in meiner Kommune und wie ist es um die Gesundheitsversorgung bestellt? Die Antworten auf diese Fragen schlummern längst in den Datenschätzen von zivilgesellschaftlichen Organisationen.
Was kannst du gut, was anderen nützt? Mit dieser Leitfrage führt das Programm sozialgenial der Stiftung Aktive Bürgerschaft junge Menschen über den Schulunterricht an bürgerschaftliches Engagement heran.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wäre gerne wie Kaiser Augustus, auf TikTok ging viral, dass viele Männer täglich an das Römische Reich denken, und der italienische Journalist Aldo Gazzullo schreibt in seinem Buch „Ewiges Imperium“: Das antike Weltreich ist eigentlich nie untergegangen und prägt die westliche Welt bis heute. Kann uns die Antike auch etwas zum Stiften, Spenden und Engagieren sagen? Ja, findet Stefan Nährlich, der nicht nur Geschäftsführer der Stiftung Aktive Bürgerschaft ist, sondern auch begeisterter Antikenfreund. In sechs Beiträgen schreibt er für Stiftung & Sponsoring darüber.
Ausgangslage: Von der reinen Verwaltung zum „Quasi“-Asset-Management
Immobilienbestände bei Stiftungen sind vielerorts über Jahrzehnte – teils über Jahrhunderte – organisch gewachsen. Sie dienten der sicheren Vermögensanlage, der langfristigen Ertragssicherung oder auch unmittelbar der Zweckverwirklichung.
Diversifikation gilt seit Jahrzehnten als zentrales Sicherheitsprinzip der Stiftungsanlage. In zunehmend vernetzten Kapitalmärkten verliert sie jedoch in Stressphasen einen Teil ihrer Schutzwirkung. Der Beitrag zeigt in zwei Teilen, warum Streuung allein kein ausreichendes Risikokonzept für gemeinnützige Stiftungen darstellt.
Streuung schützt vor Einzelschäden, nicht vor Systemrisiken. Stiftungen sichern ihr Vermögen nicht durch Vielfalt allein, sondern durch aktive Steuerung. In zunehmend vernetzten Kapitalmärkten verliert Diversifikation einen Teil ihrer Schutzwirkung.
Sowohl in inhaltlicher als auch drucktechnischer Hinsicht befindet sich mit dem großformatigen Lokta-Bütten-Abdruck von Euro-Münzen-Gipsmodellen des österreichischen Künstlers Helmut Zobl eine bemerkenswerte Arbeit in der auf Kunst zum Thema Geld spezialisierten Sammlung des Berliner Anwalts Stefan Haupt.
Stiftungen und Denkmalschutz – die beiden Themen passen scheinbar perfekt zueinander. Welche Struktur könnte besser für den dauerhaften Erhalt einer herausragenden Immobilie geeignet sein als die grundsätzlich für die Ewigkeit errichtete Stiftung?
Nachlassfundraising ist eine maßgebliche Einnahmequelle für gemeinnützige Organisationen. Es gehört zu den stabilsten und vielversprechendsten Chancen im gemeinnützigen Sektor, Zuwendungen in größerem Umfang zu generieren.
Hohe Hürden für die Umwandlung einer Ewigkeitsstiftung in eine Verbrauchsstiftung
Urteil des VG Köln vom 12. Juni 2025 (Az. 4 K 514/24)
Das Absenden einer E-Mail ist kein Beweis für den Zugang beim Empfänger
Urteil des LG München I vom 3.3.2025 – 22 O 11152/24
+++ Exzellenz in Experimentalphysik: Rudolf-Kaiser-Preis 2026 +++
+++ Deutscher Stiftungstag 2026 +++ Deutscher Fundraising Kongress 2026 +++
Guter Denkmalschutz zielt auf den einfühlsamen Erhalt der von Menschen geschaffenen Bau- und Bodendenkmäler sowie Ensembles, deren Erhalt wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen, wissenschaftlichen oder volkskundlichen Bedeutung im Interesse der Allgemeinheit liegt. So sagt es Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes.
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